Allgäu und der Rest der Welt
Über mich gibt's nicht viel zu sagen.

Ich wohne, wie man schon der Startseite entnehmen kann im schönen Allgäu, genauer gesagt im württembergischen Teil des Allgäus, und zwar in Leutkirch, wo ich auch vor langer Zeit geboren bin.

Leutkirch ist eine beschauliche Kleinstadt ohne viel Tourismus, auch ohne viel Industrie, aber die Autobahn geht direkt dran vorbei.

Schon seit meinem 5. Lebensjahr bin ich mit meinem Vater in die Berge gegangen. Hauptsächlich in die Allgäuer und Lechtaler Alpen.
Hier sitze ich vor "unserer" Hütte, der Leutkircher Hütte in den Lechtaler Alpen im zarten Alter von 5 Jahren.
Dahinter die Hausberge, Bacherspitze, Weisschrofenspitze und Fallersteis. Rechts davon ist noch die Roggspitze zu sehen mit schönen südseitigen Kletterrouten.



Bald habe ich mir eine eigene Kamera gekauft und einige Tausend Bergbilder füllen heute meine Diaschränke (und sind leider nicht gescannt).
Höhepunkt war zweifellos die Andenkundfahrt 1981 mit 5- und 6000 -ern in Bolivien.

Hier steigen wir zum Hochlager des Illimani auf.



Da gibt es natürlich noch einiges nachzuholen und ich werde irgendwann mal dazu Bilder einstellen.

Da mein Vater schon früher eine 500 - er BMW fuhr (und außerdem eine DKW):


 
wars wohl irgendwie vorgezeichnet, daß ich irgendwann bei der BMW landete. Davor hatte ich zwei treue Honda XL. Mit 17 bzw. 27 PS fuhren wir damit zu zweit (!)  über 100.000 km.
Nach einer R 100GS bin ich auf die R 1100GS umgestiegen, die jetzt auch schon wieder über 180.000 km auf dem Buckel hat.
Mit den beiden war ich außer in Südeuropa, (seit 15 Jahren fahren wir jedes Jahr eine Woche nach Mittelitalien, Korsika oder Sardinien) in Marokko, Tunesien, Albanien, Georgien-Russland-Ukraine-Rumänien, dem Iran oder Rumänien und Bulgarien  und allen anderen südosteuropäischen Ländern mehrfach.




Die Motorräder

Nach 180.000 pannenfreien Kilometern mit der R1100 GS habe ich mich doch für was "Neues" entschieden.
Ich habe mir eine R80 GS zugelegt:



Die zugegebener Maßen mit Jahrgang 1991 alte Dame hatte keine 50.000 km auf dem Tacho und machte einen ordentlichen Eindruck, der sich bisher auch bestätigt hat.
Hier schon mit dem umgebauten Einzelsitz.
Ich habe dann noch ein paar Veränderungen vorgenommen:



und danach sah sie dann so aus:



Außer dem großen Tank und der Dakar - Optik habe ich Vergaser zerlegt, ölfeste Kupplung von Siebenrock eingebaut, tiefere Rasten von QTech, TT Kofferhalter und Koffer sowie Einzelsitz, laute Hupen, diverse Simmeringe und Dichtungen gewechselt, Wilbers Federn vorne und bei BMW Schek in Wangen dann auch das Getriebe überholen und einen langen 5. einbauen lassen.
Die alten Zweiventiler sind im Gelände handlicher als die R11 und reparieren kann man auch unterwegs noch ziemlich viel. Ein paar Ersatzteile sind natürlich immer dabei genauso wie das notwendige Werkzeug.

Nach zwischenzeitlich 20.000 km, darunter die Hälfte auf meiner ersten Russlandreise bin ich zufrieden, auch wenn ich erst mal eine Zündspule von QTech von der R 1100 GS eingebaut habe, nachdem im eintägigen Dauerregen in Österreich die alte Spüle zu spinnen begann.



Meine "alte" R 1100 GS

Einfach unschlagbar zuverlässig!


An meiner R 11 GS ist nicht viel verändert.
Ein MRA Schild ist zwischenzeitlich montiert ebenso wie leicht tiefere Rasten und ein TT Einzelsitz. Lange hatte ich eine sehr hohe TT Bank, das Beste für den Rücken!!
Den TT Lenkanschlag und die TT Verstärkung am Getriebe für die Rasten für alle Fälle (brechen die Fußrastenhalterungen aus, ist das Getriebe leck) sind verbaut.

Am liebsten war mir der Metzeler Enduro 4, der eigentlich alles bewältigt, so lange der Untergrund trocken ist. Danach habe ich einige Sätze Tourance gefahren bis die Produktion nach China verlegt wurde und plötzlich nur noch die halbe Laufleistung möglich war. Vorne war der Reifen schon mal nach 5000 km runter, für Reisen leider unbrauchbar.
Daher bin ich auf den TKC 70 umgestiegen, der sich schon mal sehr gut bewährt hat.
Für grobes Gelände ist der Conti TKC 80 die beste Wahl. Damit sind wir mit einem Satz schon deutlich über 12.000 km gefahren.

Die Original Koffer haben den Vorteil, daß sie bei einem Umfaller oder Sturz entweder aus der Halterung springen oder einfach brechen, jedenfalls bleibt das Rahmenheck davon unbeeindruckt (habe ich unfreiwillig schon mal ausprobiert). Ist ein Koffer kaputt, kann man das Gepäck immer noch in der Rolle unterbringen.

Nur wegen des größeren Volumens habe ich mir auch zwei Touratechkoffer gekauft, die keineswegs nur Vorteile haben. Nach drei Wochen hat sich im Iran eine Halterung ohne Ankündigung verabschiedet, da sie in keiner Weise gesichert ist.

Im Stich gelassen hat mich bisher weder die R 100 noch die R1100 GS jemals.

Zwischenzeitlich hat die R 11 GS über 190.000 km auf der Uhr, ohne jemals stehen geblieben zu sein. Geschont wird sie dabei keineswegs.
Defekt sind schnell aufgezählt: 1 Satz Gabelsimmeringe, eine Kopfdichtung auf Verdacht gewechselt, ebenso auf Verdacht die Benzinpumpe bei 60.000 km, was vollkommen überflüssig war. Die getauschte pfeift genauso und läuft obwohl beim Einbau schon nicht neu seit 120.000 km klaglos.



Nachdem das Zeitalter der digitalen Fotografie angebrochen war habe ich meine EOS 50E eingemottet und fotografiere wieder mit der EOS, aber eben digital. Die Bilder in Marokko sind aber alle noch mit meiner Casio QV entstanden, eine geniale Digitalkamera mit "nur" 2 Mio Pixeln, die aber mal über 1200.-- DM gekostet hat.
Die Bilder Albanien, Georgien, Iran und Namibia (fehlt noch) mit der EOS 350D und die Bilder danach mit der EOS 650D.
Die Kamera muß immer in den Tankrucksack, weil ich sie immer zur Hand haben will, das haben bisher alle Kameras gut überstanden.
Dazu gehört (auch wenn die Profis die Nase rümpfen) ein Reisezoom und manchesmal das Weitwinkel und der mobile Drucker, mit dem man vor allem bei Kindern mächtig Eindruck machen kann.












So, nun noch ein paar unvermeidliche Sätze:

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